Datierung
1974
Beschreibung
In den 1970er-Jahren erstellt Meret Oppenheim eine Reihe von grossformatigen Gemälden, die allesamt mit dem Naturphänomen des Nebels in Verbindung stehen. Dabei sind die im jeweiligen Titel genannten Dinge nur indirekt, durch ihre Schatten – wie in «Nebelkopf» – oder ihre Konturen erkennbar. Diese Arbeiten können auch im Kontext von monochromer Malerei gesehen werden, in der illusionistische Motive zugunsten der reinen Farbe zurücktreten. Oppenheims Nähe zur Kunsthalle Bern, die in Europa zu den ersten Institutionen gehörte, die beispielsweise Robert Rymans damals neuen, nur in Weiss gehaltenen Malereien zeigte, ermöglicht es, solche zeitgenössischen Parallelen in die Betrachtung von Oppenheims Nebelbildern einzubeziehen.
Technik
Öl auf textilem Bildträger [Leinen/Hanf]
Masse
65,2 × 81,4 cm (Bildmass)
Creditline
Kunstmuseum Bern, Legat Meret Oppenheim
Status
nicht ausgestellt